Communitymasken für Ihre Kunden und Mitarbeiter

Helfen Sie mit, die Corona-Krise zu meistern.

#flattenthecurve

Es kommt auf uns alle an, Verantwortung zu übernehmen.

Maske tragen

Medizinische Masken sollten Gesundheitseinrichtungen vorbehalten sein.
Aber trotzdem sollten Sie sich und andere durch das Tragen einer Maske schützen.

Kontakt reduzieren

Social distancing ist das Stichwort der Stunde um Risikogruppen vor Ansteckung zu schützen.

Abstand halten

Halten Sie jederzeit 1,5 Meter Abstand. Ob  beim Einkaufen oder Spazieren.

Communitymaske und Social Distancing

Maskenpflicht: Jetzt Corona verlangsamen! 

Corona verlangsamen, damit das Gesundheitssystem nicht kollabiert. Das ist das Ziel aller derzeitigen Maßnahmen, zu denen in Kürze vermutlich auch eine Maskenpflicht gehört. Unter den meisten Wissenschaftlern herrscht Konsens: Das Tragen von Schutzmasken hilft dabei, die Infektionszahlen zu reduzieren. Und so wird das Thema Maskenpflicht aktuell leidenschaftlich diskutiert. Zu Beginn der Coronakrise traute man der Schutzmaske noch wenig zu. Zwischenzeitlich mehren sich aber die Hinweise, dass der Mund-Nasen-Schutz zum wichtigen Ziel „Flatten The Curve“ – also dem Abflachen der Infektionskurve – beiträgt. Die Stadt Jena hat es vorgemacht: Seit dem 06.04.2020 gilt dort eine Maskenpflicht – mit eindeutigen Ergebnissen: Seit über zehn Tagen wurden aus dem ehemaligen Corona-Hotspot Thüringens keine Neuinfektionen mehr gemeldet. 

Communitymaske und Social Distancing

Schutzmasken als Ergänzung des Social Distancing

Abstand halten (Social Distancing) und gründliches Händewaschen sind die bisherigen Grundpfeiler im Kampf gegen Corona. Als „wertvolle Unterstützung für den gesundheitsbewussten Umgang mit sich und anderen“ bezeichnet das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Schutzmasken. 

Eine Mund-Nasen-Schutz ist in der Lage

  • das Tempo des Atemausstroms zu reduzieren,
  • die Geschwindigkeit und Gesamtmenge des Tröpfchens- und Speichelauswurfes zu reduzieren,
  • die Menge an heraustretendem Schleim zu verringern.


Vergangene Woche hatten Bund und Länder daher eine dringende Empfehlung zum Tragen einer sog. Community-Maske (Bezeichnung der handelsüblichen Schutzmaske) herausgegeben. Nach den ermutigenden Ergebnissen aus Jena ziehen immer mehr Städte und Kommunen nach. Auch ganze Bundesländer führen eine Maskenpflicht ein. Beschlossen wurde dies unlängst von den Landesparlamenten Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. 

Communitymaske und Social Distancing

Bevölkerung mehrheitlich pro Maskenpflicht 

Fast jeder zweite Bundesbürger wünscht sich eine Maskenpflicht, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für den Berliner Tagesspiel herausfand. Aktuell sprechen sich 46,2 Prozent dafür und 39,7 Prozent dagegen aus. 14,1 Prozent der Befragten konnte sich diesbezüglich nicht entscheiden. Auch die Gewerkschaft der Polizei steht dem Thema positiv gegenüber: „Die Maskenpflicht wäre ein geringer Eingriff zum Zwecke der Minimierung des Ansteckungsrisikos“, so Jörg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, im Gespräch mit der Presse. 

Oktoberfest 2020 wegen Corona-Pandemie abgesagt


Das Oktoberfest 2020 findet in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht statt. Das gab die bayerische Staatsregierung um Ministerpräsident Markus Söder heute bekannt. „Wir wollen Bayern weiter schützen“, so der CSU-Politiker auf einer Pressekonferenz in München. Obwohl die „Wiesn“ erst am 19. September eröffnet worden wäre und damit nicht unter das generelle Verbot von Großveranstaltungen (derzeit gültig bis zum 31.08.2020) fiele, kommt die Entscheidung nicht überraschend. Es ist die erste Absage des weltweit größten Volksfestes seit dem Zweiten Weltkrieg. 2016 stand die Wiesn aufgrund einer erhöhten Terrorgefahr letztmalig vor einer Streichung, fand dann aber doch statt. 

Vernünftig aus medizinischer Sicht – „Bittere Pille“ für Wirtschaft

Zwar wurden erst gestern einige Lockerungen beschlossen, ein Festival dieser Größenordnung und Internationalität ist im Corona-Krisenjahr 2020 aber nach Auffassung mehrerer bayerischer Spitzenpolitiker und der Münchener Stadtverwaltung einfach zu riskant. Laut Oberbürgermeister Dieter Reiter macht es somit auch keinen Sinn, den Menschen weiterhin Hoffnung zu machen. „Alle werden das Oktoberfest im Geldbeutel vermissen“, so der SPD-Politiker. Die Veranstalter und Zeltbetreiber trifft diese Entscheidung sehr hart. Viele der rund 5.000 Schaustellerunternehmen könnten hierzulande vor der Pleite stehen, wenn nicht schnell staatliche Hilfen greifen. Zudem fungiert die Oktoberfest-Absage möglicherweise als Blaupause für weitere Volksfest-Streichungen in Deutschland. 

Wiesn-Betrieb erlaubt Abstandsregelungen nicht 


Eine Abflachung der Corona-Infektionskurve erhofft man sich von einer Maskenpflicht. Immer mehr Kommunen verpflichten ihre Bürger, Community-Masken zu tragen. Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend. Wirksam sind diese Schutzmasken aber nur, wenn sowohl die Händehygiene als auch die Abstandsregeln weiter eingehalten werden. Zumindest Letzteres dürfte aber auf einer Veranstaltung wie dem Oktoberfest unmöglich sein. So gilt es jetzt, durch Community-Masken, Händewaschen und Social Distancing die Krise so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen. Umso eher wird es wieder möglich sein, große Veranstaltungen durchzuführen. Das Oktoberfest lockt jährlich um die sechs Millionen Gäste an. In seiner 210-jährigen Geschichte ist es laut Süddeutscher Zeitung bisher 24-mal ausgefallen. 

Quellenangaben

·         Spiegel Online, 21.04.2020 

·         Redaktionsnetzwerk Deutschland, 21.04.2020

·         Reuters, 16.04.2020

·         Süddeutsche Zeitung, 21.04.2020